Frage im Detail:
Diese Bedingung verursacht bei mir eine schwer erklärbare innere Unruhe und die Angst, in Zweifel oder sogar in Auflehnung zu geraten. Als jemand mit Bart und Körperbehaarung: Wie kann ich sicher sein, dass bei 3–4 Litern Wasser keine trockene Stelle am Körper bleibt? Außerdem, wie ist es möglich, alles vollständig zu reinigen, wenn man anhaftende Substanzen oder Dinge wie Tintenflecken bemerken und entfernen müsste?

Beim Ghusl ist es grundsätzlich erforderlich, den gesamten Körper zu waschen. Die in einigen religiösen Handbüchern erwähnte Formulierung „nicht einmal eine nadelspitzgroße Stelle“ sollte so verstanden werden, dass man sich nach Kräften bemüht, keine trockenen Stellen zu hinterlassen und den Körper gründlich mit Wasser zu reinigen.

Die Person soll sich nach bestem Vermögen bemühen, dass das Wasser alle Körperstellen erreicht. Wenn trotz dieser Bemühung einige Stellen trocken bleiben, wird dies entschuldigt.

Stoffe wie Farbe, Öl oder Rost, Teig, Wachs, Klebstoffe usw., die berufsbedingt an Hände oder Körper gelangen und sich nicht vollständig entfernen lassen, sowie Staub oder Schlamm unter den Fingernägeln von Landwirten, stellen kein Hindernis für die Gültigkeit von Wudu oder Ghusl dar.

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